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Elyos

Die Elyos leben in der unteren Hälfte von Atreia, auch Elysea genannt. Nach der Großen Katastrophe verbrachten sie mehr als sieben Jahrhunderte in einer vom Sonnenlicht durchfluteten Welt und haben sich dabei zu strahlenden, anmutigen Geschöpfen entwickelt. Dieses Leben im Überfluss führte jedoch auch zu Überheblichkeit bei den Elyos. Sie betrachten sich selbst als von Aion gesegnet, während die Asmodier, die nach der Großen Katastrophe dazu gezwungen waren, in absoluter Dunkelheit zu existieren, in ihren Augen Verdammte sind.

Angehörigen ihres eigenen Volkes gegenüber sind die Elyos ausgesprochen warmherzig und freundlich. Feinden gegenüber bringen sie solche Warmherzigkeit und Freundlichkeit allerdings nicht zum Ausdruck. Unter den anmutigen, engelhaften Flügeln ihrer Daeva verbirgt sich eine ungeahnte Stärke, die ihr graziöses Äußeres Lügen straft.

Die Elyos dienen den fünf Seraphen, die ihnen seinerzeit beim Bau der Stadt Sanctum geholfen und sie in Sicherheit gebracht hatten, als alles verloren schien. Die Überreste des Turms der Ewigkeit, die nach wie vor in Elysea stehen, sind als Turm des Lichts bekannt und dienen den Bewohnern als ständige Erinnerung an den schrecklichen Fehler, der von den Asmodiern und ihren Schedimgebietern fortgeführt wurde.